Die Ausbildung eines PTBS-Assistenzhundes findet meist in Selbstausbildung statt. Das bedeutet, dass man angeleitet durch einen Assistenzhundetrainer den Hund selbst ausbildet.

Glücksmomente Fotografie – Rona Neff

Valentino wurde von meiner Assistenzhundetrainerin ausgesucht. Er lebte in seinem ersten Lebensjahr in einer ganz normalen Familie. Im Anschluss zog er dann bei meiner Trainerin ein und blieb dort 7 Wochen, um die Grundausbildung zu absolvieren.
Dazu gehörte der normale Grundgehorsam und die ersten Assistenzaufgaben lernte er dort auch schon.
Ebenfalls durfte Valentino dort beginnen seinem Hobby, dem Dummytraining nachzugehen.

Nachdem schon die ersten Aufgaben, wie das absichern nach hinten gelernt hatte, zog er zu mir um und ich habe zusammen mit der Trainerin seine Ausbildung fortgeführt. Regelmäßiges gemeinsames Training, Videoanalysen und telefonische Anleitung bei Problemen standen ebenso auf dem Plan, wie auch unser tägliches selbstständiges Training.
Hinzu kamen wichtige Informationen darüber, wie ein Hund lernt, was für ihn dabei wichtig ist, wie ich vorgehe, wenn es mal nicht klappt usw. So lernte ich langsam Valentino besser kennen und konnte sein Verhalten schnell einschätzen und dementsprechend passend reagieren.
Durch das tägliche Training, wie auch das Dummytraining wuchsen Valentino und ich schnell zu einem stabilen Team zusammen.

Auch wenn Valentino nun schon seit einigen Jahren an meiner Seite ist und wir ein eingespieltes Team sind, steht dennoch regelmäßiges Training an. Aufgaben die nicht ständig benötigt werden, müssen dennoch gefestigt bleiben, und Valentino soll sicher und zuverlässig in seinen Aufgaben bleiben. So halten wir die Qualität seiner Arbeit auf seinem hohen Niveau und es entstehen keine Unsicherheiten.