Blocken am Auto

Ein PTBS-Assistenzhund unterstützt Menschen z. B. mit posttraumatischen Belastungsstörungen in ihrem Alltag.
Der Hund ist treuer Begleiter, bester Freund und Assistent gleichzeitig. Viele Betroffene leiden unter großen Ängsten vor fremden Menschen und massiven Problemen mit Beziehungen und Vertrauen in vertraute Menschen. Der Hund nimmt seinen Menschen wie er ist, mit all seinen Einschränkungen und Ängsten, er be- und verurteilt ihn nicht, sondern liebt ihn so wie er ist. Das Vertrauen, dass ein Hund seinem Menschen schenkt ist unerschütterlich und ehrlich.
Eine sehr heilsame Erfahrung für Betroffene mit psychischen Erkrankungen.
Mit der Hilfe des Hundes wird der Mensch wieder eigenständiger, kann wieder mehr alleine im Alltag bewältigen, schafft es den Hund zu versorgen und die Ausbildung zu bewältigen, hat viele Erfolgserlebnisse und lernt so wieder mehr in sich und seine Stärken zu vertrauen.
Ein PTBS-Assistenzhund wird individuell auf die Bedürfnisse seines Menschen ausgebildet.
Einige Assistenzleistungen sind:

– an Medikamente erinnern
– Notfallmedikamente bringen
– Panikattacken, Flashbacks und Dissoziationen anzeigen und unterbrechen
– Krampfanfälle anzeigen und unterbrechen
– Wege führen (nach Hause, zum Auto, aus dem Supermarkt, aus Menschenmengen)
– aus Albträumen wecken und das Licht anschalten
– in dunkle Räume voran gehen und sie durchsuchen
– blocken (nach hinten absichern an der Kasse, am Bankautomaten etc.)
– Sicherheit im Straßenverkehr (absichern an der Bordsteinkante) etc.

In der großen Stadt