Die Kosten für einen PTBS-Assistenzhund werden leider nicht von der Krankenkasse getragen. Es gibt aber Möglichkeiten, um dem Traum vom Assistenzhund näherzukommen.

Um Spenden sammeln zu können, benötigt man einige Unterlagen, dazu zählen ein Ablehnungsbescheid der Krankenkasse, dass die Kosten für den Assistenzhund nicht übernommen werden, einen Kostenvoranschlag eines Trainers (so kann man genau die entstehenden Kosten benennen und einen besseren Überblick verschaffen), ebenso eine Bescheinigung über die Diagnosen (diesen kann der behandelnde Arzt erstellen) und evtl. eine Bescheinigung über den Bedarf.

Ebenfalls ist es von Vorteil ein Spendenkonto zu haben. Hierbei ist es so, dass es für den Spender eine gewisse Sicherheit bietet, dass die Gelder wirklich für den Zweck der Ausbildung verwendet werden. Darüber hinaus bekommt er eine Spendenbescheinigung, die Steuerlich absetzbar ist, sobald die Institution gemeinnützig ist.
Uns hat bei der Spendensuche der Verein Fidelius e. V. geholfen. Ein Verein der sich für die Finanzierung von PTBS-Assistenzhunden, sowie von medizinischen Warnhunden für Kinder starkmacht.

Generell ist Öffentlichkeitsarbeit sehr zeitintensiv und kostet auch oft sehr viel Kraft. Doch es lohnt sich, nicht nur weil man dadurch Spendengelder sammeln kann, sondern weil man gleichzeitig auf die PTBS-Assistenzhunde und die psychischen Erkrankungen aufmerksam machen kann. Dies ist, finde ich, eine sehr wichtige Aufgabe, die aber auch nicht für jeden in Frage kommt.

Über die Öffentlichkeitsarbeit und einen Spendenaufruf hinaus gibt es die Möglichkeit Stiftungen zu kontaktieren, und um Hilfe zu bitten. Die zuständigen Stiftungen sind im Stiftungsindex gelistet. Stiftungsindex

Für Betroffene von familiärem Mi**brauch gibt es, voraussichtlich bis Ende April 2016 einen Fond bei der Bundesregierung. Dieser Fond (Fond se*ueller Mi**brauch) steht Betroffenen von familiärem Mi**brauch für Sachleistungen zur Verarbeitung der Traumata zur Verfügung. Dazu zählen z. B. Psychotherapie und Anfahrtskosten, aber eben auch die Anschaffungskosten eines PTBS-Assistenzhundes.

*Bitte beachten Sie, bereits das lesen des Antrags ist triggernd, bitte besprechen Sie die Vorgehensweise mit Ihrem Therapeuten*